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auto-geil.de testet den 2012er Camaro: Zeit mit Klischees aufzuräumen

Chevrolet Camaro V8 Deutschland 2012 Vorne

Welch eine Überraschung direkt nach dem sonnigen Wochenende. Da denke ich ich kann mit den ersten Eindrücken vom Honda CR-Z Testwagen punkten und schon machen mir Jan und Jens einen Strich durch die Rechnung.

Ich hatte schon schlimmes befürchtet als ich auf Facebook ein Foto der Camaro-Armaturen gesehen hatte. Und schon hat es sich bestätigt. Jan Gleitsmann hatte für seinen Blog auto-geil.de für ein paar Tage einen inferno orangenen Chevrolet Camaro zur Verfügung und hat ihn direkt mal auf Herz und Nieren getestet. Das macht er SO gut, dass mir wirklich die Spucke weggeblieben ist. Ich sage euch auch warum:

Wenn mal ein Ami-Musclecar in Zeitschriften getestet wird (oder im TV) habe ich immer das Gefühl dass hier aus deutschlandweit in allen Medien festgelegten Satzbaustücken ein Bericht zusammengesetzt wird. Dabei geht es meist darum die Fahrzeuge schlechtzumachen (und ich weiß es aus Erfahrung da bei uns ja ein 2011er Mustang auf der Kaufliste steht). Klingt dann so: “Natürlich ist das Fahrzeug nur für den Highway gebaut. Verlassen sie diesen können schon mal die Airbags auslösen.” oder “Der Verbrauch von 30 Litern im Schnitt ist selbst im Standgas kein Problem. Gasgeben sollte man nur an der Tankstelle mit den Zapfhahn direkt im Einfüllstutzen.”

Das ist alles Schwachsinn und so kann man diese Berichte selten für voll nehmen. Es geht eben darum einen (in diesem Fall schlechten) Ruf zu hegen und zu pflegen. Wer wirklich wertvolle Informationen zu solchen Autos will ist somit in den meisten Fällen auf die Internetforen der Fans angewiesen. Stöbert man dort ein wenig erhält man meist ein plötzlich ganz anderes Gefühl zu den Autos.

Chevrolet Camaro 2012 Deutschland Seitenansicht

Und dann kamen der Autoblogger Jan und sein Deputy Jens.

 

Der Fahrbericht von Jan beantwortet so gut wie alle Fragen die einem echten Kaufinteressenten wichtig sind und macht dies auch noch auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise – dabei völlig losgelöst von den Ami-Klischees. So wie ein wahrer Liebhaber dieser Fahrzeuge an die Sache eben rangehen würde. Dazu gibt es – wie bei ihm üblich – sehr hochwertige Fotos die einem auch Fahrzeugdetails zeigen zu denen man sonst nicht so schnell Fotos im Netz findet.

Den langen Testbericht inkl. toller Fotos auf auto-geil.de findet ihr hier: Chevrolet Camaro 2012 Fahrbericht

Den kürzeren Testbericht von rad-ab.com findet ihr hier: Kurzbericht Chevy Camaro

Bildquelle / Copyright: Jan Gleitsmann / auto-geil.de
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4 Responses to “auto-geil.de testet den 2012er Camaro: Zeit mit Klischees aufzuräumen”

  1. Sebastian

    Du triffst es auf den Punkt! Du hast aber noch einen wichtigen Satzbaustein vergessen “die Verarbeitungsqualität ist nicht die beste und die Sitze fühlen sich an, wie Omas alter Sofasessel” ;)

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    • bycan

      Hallo Sebastian,

      du hast natürlich vollkommen recht! Das ist sogar eines der wichtigsten Argumente! Also quietscht und knackt im Innenraum, Die Sitze bieten keinerlei Seitenhalt und natürlich gibt es auch vorne nur Beckengurte.

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  2. Sebastian

    Ganz genau so sieht es aus. Dass darunter ein dicker V8 schlummert, dessen Start alleine schon mehr Faszination versprüht als jeder Golf und das eben das die Punkte sind, die solch ein Auto so besonders machen, wird einfach gerne verschluckt. Aber genau deshalb gibt es ja zum Glück Autoblogger. Und vielleicht verstehen die Hersteller ja irgendwann einmal, dass bei den passionierten Bloggern die Leidenschaft transportiert wird, die die Hersteller für ihr Produkt beanspruchen und vermarkten..

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    • bycan

      Absolut!
      Das Grundproblem ist sowieso dass falsche Maßstäbe angesetzt werden. Auch bei Autos anderer Hersteller (nicht unbedingt USA) darf man nicht vergessen auch immer den Kaufpreis im Hinterkopf zu behalten. Wenn ich für so ein Sahnestück von Motor wie beim Camaro auf Innenraum verzichten muss – so be it! Muss auch gestehen: Am liebsten würde ich da sowieso in einem komplett nackten Innenraum sitzen, komplett ohne Verkleidungen, nur zwei Riesen analoge Instrumente von Stack im Visier und Lederschlaufen statt Türgriffe :)

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