Das Hoonfest16 am Nürburgring

Was macht ein gewöhnlicher Autofan an einem Wochenende? Sieht er sich ein Formel 1 Rennen im Fernsehen an? Verbringt er Stunden auf autoscout24 oder in Fahrzeugkonfiguratoren? Sucht er in GTA V nach seltenen Sportwagen? Setzt er sich ins eigene Auto und fährt einfach irgendwo hin?

Ja, einfach irgendwo hin fahren ist eine valide Option. Selbst wenn es nur zur nächsten Waschstraße geht. Aber ab und an wäre es ganz schön, die Leidenschaft mit anderen zu teilen. Auto zu fahren und stundenlang über das möglicherweise schönste technische Produkt der Welt zu sprechen.

Und Sebastian sprach: Es sei Hoonfest16

Genau das – vermute ich jetzt einfach mal – dachte sich auch Sebastian von passion:driving, als er einfach mal ein paar Autos organisiert hat und ein paar Bekannte zu sich eingeladen hat. Und er nannte es Hoonfest16.

Naja, eigentlich wollte Mario von autoaid einfach mal mit seinem Suzuki Swift Sport unter Anleitung durch die Grüne Hölle düsen und hat Sebastian gefragt, ob er sein Mentor sein möchte. Aber wie das eben so ist bei Bloggern, wurde das ganze ziemlich schnell zu einer ziemlich großen Nummer. Die sah am Ende so aus:

Fahrzeuge beim Hoonfest16

EinOpel Astra Turbo Dynamic, ein VW Golf GTI, ein Nissan Juke Nismo, ein Nissan 370z und ein Jaguar F-Type SVR warteten auf eine Handvoll Blogger,  die es sich ein Wochenende lang bei Sebastian zuhause gemütlich machen durften. In direkter Nähe zur Nordschleife, inmitten der Eifel und bei einem abendlichen Barbecue mit Bierbänken neben PS-starken Autos. Die Fahrzeuge wurden dabei durchgewechselt wie bei einer Swingerparty die …Autos.

Daneben hatten die beiden Tobis von rennstall.info ihre zwei Rennstrecken E30 mitgebracht und ein Audi A3 e-tron sorgte für das entspannte Ökogemüt nach der Fahrt im naturfressenden F-Type.

Dank dieser Auswahl hatten wir am Ende des ersten Tages bereits mehr als genug Gesprächsstoff. Schließlich war von bezahlbaren Spaßmaschinen wie dem Opel Astra Turbo Dynamic bis hin zu unbezahlbaren Supercars wie dem Jaguar F-Type SVR alles dabei. Besonders Ersterer hat alle Beteiligten mit seiner Fahrbarkeit extrem beeindruckt. Und wie das so ist, hat jeder insgeheim seinen eigenen Favoriten. Eine von Sebastian geführte Tour über seine Heimstrecken abseits der Rennstrecke gab jedem die Möglichkeit, den direkten Vergleich zu ziehen. Und ob einem das Auto wegen seines Klanges, der Optik, des Fahrwerks oder schlicht der tollen Farbe am Besten gefällt, ist am Ende gar nicht so wichtig.

Wenn die Nordschleife nicht so will wie wir

Bei mir persönlich stand es sowieso nicht besonders weit oben auf der Liste. Aber einige der Gäste (allen voran natürlich Mario, Tobi und Tobi) waren ja auch angereist, um ein paar Runden auf der Nordschleife drehen zu können. Was man jedoch feststellen muss, wenn man einen kompletten Tag in direkter Nähe zur Zufahrt für die Touristenfahrten verbringt, ist folgendes: Verdammt viele Leute verlieren die Kontrolle über ihre Autos. Im Ernst: Ich glaube insgesamt zweimal gab es Zeitfenster, die für einige wenige Runden auf der Nordschleife genug Luft boten. Ansonsten wurde die Strecke entweder gerade dann gesperrt, wenn man drauf wollte oder aber sie war und blieb gesperrt. Klar, mal ist es ein Wochenende so, das nächste Wochenende dann wieder ganz anders. Aber wenn ihr einen Tag in der Grünen Hölle plant: Nehmt Zeit mit! Oder am Besten auch direkt eine Übernachtung.

Am Ende stand eine Sache beim Hoonfest16 im Vordergrund: Die Erfahrungen mit anderen zu teilen, einfach Zeit mit netten (sehr netten) Menschen zu verbringen und zu wissen, dass das Hoonfest17 dieses Jahr bestimmt wieder stattfinden wird – vielleicht könnt ihr euch ja sogar bei Sebastian bewerben.