Der E-Scooter Citybug 2 im Testbericht

Mit dem Citybug 2 durch die City.

Eigentlich ist im Video alles gesagt, was mir am Citybug 2 aufgefallen ist. Grundsätzlich bin ich solchen Mobilitätslösungen gegenüber eher skeptisch, da sie über einen gewissen Gimmick-Faktor nicht hinaus kommen. Soll bedeuten: Eine Weile hat man damit viel Spaß, aber um Teil des Alltags zu werden fehlt am Ende was. Umso überraschter war ich nach meinen 2,5 Wochen mit dem Citybug 2, dass ich ihn mir als Begleiter im Alltag wirklich vorstellen kann.

Ja, das Gewicht von 12,5 kg ist eine Ansage und macht es problematisch, den Citybug zwischendurch in der Hand zu tragen. Aber er birgt für Strecken ohne solche Zwischenetappen eine erfreulich einfache Nutzbarkeit mit. Und die 18 km/h (im Video habe ich meinen mit der Version 2S verwechselt, die 22 km/h schafft) reichen wirklich aus, um ein Bindeglied zwischen Auto oder ÖPNV und Fahrrad darzustellen. So hatte ich den Citybug im Kofferraum des Autos und habe ihn immer dann rausgeholt, wenn ich mehr als 300 Meter Strecke vom Parkplatz zum Zielort zurücklegen musste. Wie sich die Nutzung im Alltag anfühlt und welche Gedanken ich mir zu einem sinnvollen Einsatz gemacht habe, könnt ihr im Video sehen.

Showeffekt: Elektromobilität mit dem Citybug 2.

Das vielleicht beeindruckendste im Alltag mit dem Citybug 2 war, wie viele Menschen den Kopf nach dem kleinen schwarzen Scooter umdrehen. Scheinbar ist das Interesse an verschiedenen Lösungsansätzen beim Thema Elektromobilität groß. Ich würde sagen, dass man mit dem Citybug mehr Aufmerksamkeit bekommt als mit einem Porsche oder einem Nissan GT-R. Zwei Tage habe ich den E-Scooter dem Jonas geliehen um damit durch die City zu pendeln. Er hat mir auch bestätigt: Viele Leute haben ihn angesprochen, haben den Citybug 2 kurz ausprobiert und waren begeistert vom Gefühl des steten Vortriebs. Wer also auf Kontakte aus ist, für den ist der Citybug ein guter Eisbrecher.

Preis / Leistung des Citybug 2.

Ein Preis von 899,- Euro ist schon eine Ansage, keine Frage. Aber im Fall des Citybug 2 bekommt meinen einen aktuellen E-Scooter, der auch das nötige Design mitbringt, um nicht direkt als elektrische Fahrhilfe mit heraushängenden Kabeln abgestempelt zu werden. Seht euch einfach mal die ersten Suchergebnisseiten von Amazon zum Thema an. Dann wisst ihr, was ich meine. Die Akkuleistung ist ausreichend für die meisten Anwendungsfälle und die Technik ist durchdacht. Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, euch ein solches Transportmittel zuzulegen, solltet ihr euch den Citybug 2 genauer ansehen.

Technische Daten Citybug 2.

Motorleistung: 250W / 12,5 Nm
Batterie: Lithium Ionen Akku / 5,6 Ah / 202 Wh / 36V
Top-Speed: 18 km/h
Reichweite: 15 bis 20km
Ladezeit: 2,5 Stunden
Gewicht: 12,5 kg

Bildquelle: Driver’s Groove / Can Struck

Eine Antwort auf „Der E-Scooter Citybug 2 im Testbericht“

  1. Ich glaube, dass es die ersten Versuche sind die Mobilität zu erhöhen, vor allem im Bereich des Fußgängerweges, aber das es einfach noch nicht ausgereift ist. Im Moment gibt es so viele neue Erscheinung und immer wieder scheitert es an einfachen Dingen, wie z.B. der Reichweite. In ein paar Jahren wird die Welt ganz anders aussehen, aber im Moment einfach noch viel Kosten und wenig Nutzen 🙁

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