imho: Auch Sportwagenfahrer brauchen Verständnis.

Sicht des Fahrers eines Sportwagens auf den Vordermann

Liebe Leser,

ich möchte heute ein Thema ansprechen, das mir schon länger am Herzen liegt. Eine Sache, die mir immer auffällt, wenn ich mit einem Sportwagen oder auch unserem Z3 unterwegs bin.

Wie man in so vielen anderen Lebenslagen sagt: Versetzt euch doch mal in deren Lage. In die Lage der Sportwagenfahrer in diesem Fall. Oder beschränken wir es lieber nicht nur auf Sportwagen. Auch der eine oder andere Roadster gehört dazu, genauso die alten MINIs und so manches Cabrio oder der eine oder andere Oldtimer: Tiefe Autos. Autos, die einem Normalwüchsigen bis zur Brust gehen.

Was ist denn nun das Problem? Das Problem ist die Sicht aus diesen Autos. Die Sicht des Fahrers auf den Verkehr. Der sieht nämlich in den meisten Fällen nicht viel mehr, als das Nummernschild des Vorausfahrenden (Siehe Artikel-Bild oben).

Klar, man könnte sagen „ist doch deren Problem, sollen sie halt andere Autos fahren – oder gar SUVs wie meinen aktuellen Tester, den Mitsubishi ASX  (aufgrund der Sicht aus diesem Auto komme ich überhaupt erst auf dieses Thema). Doch damit ist keinem geholfen. Jeder hat seinen Geschmack, jeder mag etwas anderes. Alles was ich will, ist etwas mehr Rücksicht.

Bevor die Augen noch größer werden, rede ich mal Klartext. Mich kotzt es jedesmal an, wenn ich einen Autofahrer hinter mir habe, der meint, meinen Kofferraumdeckel mit seiner Schnauze öffnen zu müssen. Drängler! Warum tut er das? Weil er 1. locker über mich drübersehen kann und somit mich vor sich komplett ignorieren kann, wenn es um das Erkennen von Gefahren geht, und weil 2. ich gezwungen bin zum Vordermann einen deutlich größeren Abstand zu lassen, da ich nichtmal im entferntesten ahnen kann, was vor ihm abgeht. Ich kann leider nicht durch die Heckscheibe des Vordermanns starren wie jeder andere PKW-Fahrer.

Beobachtet mal Sportwagenfahrer. Oft wirken sie deutlich entspannter als andere Verkehrsteilnehmer. Sie sind einfach gezwungen Abstand zu halten. Von dem Hochsitz des Mitsubishi ASX sehe ich mindestens immer 5 Fahrzeuge weiter, klar ist es da leichter das Verkehrsgeschehen abzuschätzen und es ist auf jeden Fall die Tendenz da, nah  aufzufahren.

Daher mein Appell an euch: Auch wenn der Sportwagen vor euch großen Abstand zum Vordermann hält – Lasst ihm bitte auch nach hinten seinen Platz. Sobald sein Vordermann weg ist, seht ihr eh nix mehr von ihm. 🙂

Könnte eigentlich der Startschuss für eine Aktion sein… „Auch Sportwagen brauchen ihren Freiraum!“ Wer macht mit?

7 Antworten auf „imho: Auch Sportwagenfahrer brauchen Verständnis.“

  1. Gutes Thema! 🙂 Das kenne ich von meinem Smart Roadster noch zu Genüge. Was für mich darin viel schlimmer war, waren die 95% aller Autofahrer mit normalen Scheinwerfern, die meinen den Himmel damit beleuchten zu müssen und die Leuchtweitenregulierung immer auf MAX. stellen. Verdammte Axt, ihr Nasen! Der Regler dient dazu, die Scheinwerfer hochzudrehen, wenn das Auto beladen ist, nicht um den Nachthimmel zu erhellen!

    1. Stimmt! Auf jeden Fall ein Thema für den nächsten Artikel. Ich erinnere mich noch daran, wie sich – als der erste X3 auf die Straße gelassen wurde – die Leute geärgert haben. Sie dachten, der Fahrer des X3 blendet auf, doch eigentlich gab er nur Gas. Der X3 nickte dabei nach hinten und das Licht schien in den Himmel. Kein Fernlicht. Und die BMW-Fahrer haben die Werkstätten aufgesucht ^^

  2. Totale Zustimmung! Mal sehen, morgen frueh geht’s wieder mit dem SLK auf die Autobahn. Ich freue mich schon auf die Draengler und selbsternannten Verkehrshelfer 😉

    1. Hallo Carsten,

      tja… jetzt müssten nur noch die richtigen Leute den Beitrag lesen. 🙂
      Aber es hat ja auch einen unheimlichen Reiz „unter dem Radar zu fliegen“, tief unten am Boden. Im Notfall muss man den stärkeren Charakter geben und einfach Platz machen. Tue ich – muss ich zugeben – immer äußerst ungern…

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