Mitternachtsgedanken: Ein guter Rotwein und die Frage „Was nervt im Straßenverkehr?“

Es ist knapp einen Monat her, dass ich eines Nachts im Bett lag und einfach nicht schlafen konnte. Ich habe mich hin und her gewälzt und war schnell an dem Punkt, dass ich realisiert habe: Ich werde so schnell nicht einschlafen. Mein nächster Gedanke war: Dann stehe ich eben auf und schreibe einen Artikel fürs Blog. Früher habe ich das oft so gemacht. Die besten Dinge fallen einem ein, wenn man sich einfach gemütlich hinsetzt, das Notebook wie ein weißes Blatt Papier vor sich stellt und eine gute Flasche Rotwein aussucht. Doch war ich zu faul dazu. Ich dachte direkt dran wie müde ich am nächsten Tag sein würde. Wie schwer mir vermutlich die ganze Woche fallen würde. Also habe ich mich gezwungen zu schlafen und war 45 Minuten später ohnmächtig.

Am nächsten Tage habe ich es bereut. Wer weiss was für eine grandiose Idee ich gehabt hätte? Außerdem hatte ich schon seit Ewigkeiten vor, ein paar Artikel zu Themen zu schreiben, die mich jeden Tag aufs Neue aufregen. Spätestens nach zwei Gläsern Rotwein hätte ich ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Kreisverkehr-Nicht-Blinker, die 30er-Zone-an-der-Schule-mit-70-durchfahr-Eltern oder die ich-bin-radfahrer-und-schiesse-deswegen-über-jeden-Zebrastreifen-Radler gewettert.

Der Artikel ist in jener Nacht nicht entstanden. Dafür habe ich aber beschlossen die Aufreger-Artikel endlich zu schreiben und bei der Gelegenheit ein paar von mir sehr geschätzte Blogger-Freunde auch um Ihre Gedanken zu beten. Was dabei herauskommt, nenne ich „Mitternachtsgedanken“.

Die Aufgabenstellung an die Kollegen lautete also: Stell dir vor du sitzt um Mitternacht bei einem guten Glas Rotwein an deinem Rechner. Schreib über das, was dich im Straßenverkehr alltäglich am meisten aufregt.

Ich muss sagen ich war positiv überrascht darüber, wie frei von der Leber doch einige geschrieben haben. Ab sofort bekommt ihr jeden Montag einen neuen Artikel aus der Reihe zu lesen. Damit ihr beruhigt in die neue Woche startet. 🙂

An dieser Stelle natürlich auch schonmal vielen Dank an alle Leute, die sich die Mühe gemacht haben etwas zum Thema zu schreiben. Wer es noch tun möchte: Einfach Artikel, kurze Bio und ein Foto an info(at)bycan.de