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Review Mercedes C350 Coupé Edition 1: Flucht nach Vorne

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Teaser Coupe von der Seite

 

Es ist 18:30 Uhr Mittwoch abend.

 

Ich betrachte das mattschwarze Edition 1 C350 Coupé wie es in der Tiefgarage schlummert. Tief gebückt über die Leichtmetallräder im 10-Speichen Bicolordesign (225/40 R 18 vorne und 255/35 R 18 hinten). Von hinten betrachtet ist die stetig aufsteigende Linie über Motorhaube, vordere Radkästen, vorbei an den Seitenscheiben bis in die Rückleuchten das schönste Detail. Aus dieser Perspektive nähere ich mich dem Coupé am liebsten. ich betätige die Zentralverriegelung, das Auto glüht mir aus allen Poren entgegen. Voller Aufregung und Erwartung, endlich diesen Betonsarg verlassen zu dürfen.

 

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Teaser

Heute setze ich mich mit einem Ziel ans Steuer: den Weg in eine andere Dimension zu finden.

 

Und wenn nicht in eine andere Dimension, so doch zumindest in einen anderen Bewusstseinszustand. Statt Pejote wie in Castanedas “Reise nach Ixtlan” ist das Mercedes C 350 Coupé mein Hilfsmittel. Einen helfenden Meister wie “J.” in “Aleph” vom Altmeister Coelho gibt es nicht. Ich bin auf mich gestellt. Allein mit 306PS. Das Ziel ist gesteckt, ich werde nicht anhalten bevor ich es erreicht habe. Ich kann durchaus beharrlich sein. Hoffen wir mal dass der Tank dafür reicht. Durchnittlich sind 6-7 Liter angegeben, allerdings wechselt die Restkilometer-Anzeige bei mir munter zwischen 600km und 400km hin und her.

Wo soll es hingehen? Ich diktiere der Sprachsteuerung des Navis “andere Dimension”, aber erhalte nur eine verhaltene Reaktion. Auch “Raus hier!” funktioniert nicht. Als Alternativorschlag erhalte ich vom Navi “Ausleben”. Da mir “Leverkusen Stadtzentrum” zu weltlich und banal klingt, lass ich das mit dem Navi sein und beschliesse einfach erstmal loszufahren. Es muss sowieso so und nicht anders geschehen: Der Weg wird sich mir von allein erschliessen.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Aussen Hinten Links

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Aussen Hinten Rechts Rücklicht

Das Xenon-Licht wird mir dabei den Weg leuchten und mich hoffentlich vor schlimmen Begegnungen, vor allem aber vor allem Bösen, bewahren. Da schadet es auch nicht zu wissen dass Distronic Plus dort eingreift wo der Fahrer vielleicht doch versagt. Daneben Toter-Winkel-Assistent (Warndreiecke in den Seitenspiegeln) und Parksensoren (Leuchtdioden auf dem Cockpit und am Dachhimmel über der Heckscheibe). Seien wir ehrlich: Ich weiss nicht wo die Reise hingeht und was mich dort erwartet, unbewaffnet möchte ich auf keinen Fall sein. Die 306PS, die eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 6,0 Sekunden versprechen und die Bremsen die unnachgiebig zupacken sollten mich auf die zwei wahrscheinlichsten Fälle vorbereiten: Abbruch meiner Mission oder die Flucht nach vorne. Letzteres entspricht eher meinem Gemüt und passt besser zur mattschwarzen Aussenhaut (nennt sich “designo magno”, 2750,-€). Wie um mir das selbst nochmal zu bestätigen folgt nun der kräftige Tritt auf’s Gaspedal. Man muss ja einschätzen können was sich da tut. Eines verspreche ich: Beim C 350 Coupé tut sich einiges! Die Motorisierung ist für das Fahrzeug genau das Richtige. Weniger sollte es nicht sein wenn man die zu einem Coupé meiner Meinung nach zugehörige Sportlichkeit erleben will.

Das Coupé verschließt mit einem lauten Klacken die Türen. Wir sind jetzt allein.

 

Noch bin ich in Köln, Ampeln und diverse Ablenkungen machen es schwer hier den richtigen Weg zu finden. Dass ein Koyote über die Straße gelaufen kommt wie in Michael Mann’s grandiosem Film “Collateral” und dazu Audioslave läuft ist hier auch ziemlich unwahrscheinlich. Höchstens eines der vielen Kaninchen die Köln bevölkern. Das passt aber erstens nicht zu Audioslave und zweitens wäre es sicher kein Gänsehautmoment. Apropo: Der Soundtrack meiner Reise spielt natürlich auch eine elementare Rolle! Audioslave gehört auf jeden Fall dazu. Zum Glück hab ich vor dem Losfahren in exakt 1,5 Minuten mein Android-Phone per Bluetooth mit der Anlage des Mercedes gekoppelt (wirklich easy – ca. 6 Klicks!). Alternativ lässt sich auch ein USB-Stick unter der Mittelarmlehne anschließen – die Schnittstelle lässt sich ohne Taschenlampe aber kaum erwischen – oder eine SD-Card verwenden. Jetzt kann ich die Playlist abspielen die ich passenderweise “Follow the rabbit” genannt habe. Darauf befinden sich unter anderem Audioslave, Pink Floyd, Opeth, Katatonia, Long Distance Calling, Hurt und If these trees could talk. Ich drücke Play und lasse mich erstmal bei ordentlicher Lautstärke von dem Harman/Kardon Logic 7 Surround-Soundsystem (589,- €) berieseln. Es ist immer wieder berauschend wenn man in einem Auto mit guter Anlage sitzt, bei der der Sound perfekt auf den Fahrerplatz abgestimmt ist. In diesem Fall ist die Anlage aber eher gehobener Durchschnitt. Der Bass ist fest, setzt aber beim Tiefbassbereich schnell aus und der Gesamtsound ist mir – trotz vielen getesteten Einstellungen – zu mittenlastig. Es klirrt ab einer gewissen Lautstärke in den Ohren. Ich habe selbst eine Harman/Kardon Anlage (mit Klipsch Lautsprechern) und hätte hier deutlich besseres erwartet.

Zum einsetzenden Stakkato von “Blackwater Park” springt die Ampel auf Grün und gleichzeitig steht auch meine Entscheidung fest: Erstes Ziel ist die German Autobahn.

 

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Angeschnitten vor Stadion Flutlicht

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Vorne Rechts Scheinwerfer Xenon vor Industrie

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Scheinwerfer Detail

Distronic Plus ist aktiviert, der Mercedes hält damit einerseits das vorgegebene Tempo (Alternativ: verhindert das Überschreiten eines festgelegten Höchsttempos) und beachtet andererseits von alleine einen Mindestabstand zum Vordermann. Dieser lässt sich über einen Regler verringern oder erhöhen. Im Stau führt das System dazu dass man selbst weder gasgeben noch bremsen muss – falls nötig bis zum Stillstand. Das Fahrwerk ist auf Comfort ausgelegt (Sporttaste deaktiviert). LKWs rauschen rechts an mir vorbei, links der blendende Gegenverkehr. Es geht immer geradeaus, der C350 schluckt die Unebenheiten einigermaßen und lässt mich distanziert zu mir selbst werden. Es dringen kaum Aussengeräusche zu mir durch, der Motor ist kaum zu hören. Nur das Rauschen des Fahrtwindes an der A-Säule. Da schweifen die Gedanken schnell ab. So sehe ich nur noch einen Tunnel dort wo in der Dunkelheit die Straße mit der Nacht verschmilzt und halte darauf zu. Der Verkehr wird immer weniger und bald bin ich allein. Nur noch der Lichtkegel vor mir und die Reflektoren am Straßenrand als Orientierung. Endlich kann man auch ein wenig schneller fahren. Die 7-Gang Automatic schaltet nach dem Kick-Down ein wenig zögerlich zwei Gänge zurück. Sobald der richtige Gang anliegt macht sich der Motor bemerkbar. Er tönt brabbelnd und klingt kernig. I like! Er schiebt mit Nachdruck, schnell läuft man mit einem Warnhinweis – Winterreifen – bei 210km/h in den Begrenzer. Man hat stets das Gefühl dass das Ende des Beschleunigungsrausches nicht so schnell erreicht ist. Power in jeder Lebenslage. Problem mit dem Fahrer auf der Spur neben einem? Kein Problem: Kurz gasgeben und der C350 macht einen kleinen Zeitsprung. So kann man sich stets aktiv seine Nachbarn aussuchen.

Eine Ausfahrt zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie ruft mich. Ich habe meine Mission nicht vergessen und folge dem ersten Gefühl. Runterbremsen und an der Ausfahrt rausfahren. Am Ende erwartet mich eine Ampel und zwei mögliche Richtungen. Links oder Rechts. Ich blicke in beide Richtungen sehe aber beiderseits nichts als die Andeutung einer Straße. Was soll ich tun? Die Ampel springt jeden Moment um. Ich schließe kurz die Augen, atme tief durch. Meine Hand fasst an den Blinkerhebel. Ich spüre es nur schwach, aber etwas zieht mich nach links. Die Ampel springt um, ich gebe Gas und biege ab.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Seitenaufnahme vor Industrie

Die Landstraße vor mir ist frei, einige wenige Kurven erwarten mich. Ich betätige die Sporttaste und merke einen Moment später wie das Fahrwerk straffer wird. das Coupé ist jetzt hart gefedert und weigert sich auch nur die kleinste Unebenheit zu schlucken. Das nenn ich konsequent. Der Straßenkontakt ist perfekt. Auf der Autobahn übrigens lässt die Sporttaste den C350 zu einem Plombenschüttler mutieren. Spaß macht das nicht. Die Landstraße hingegen ist dafür optimal. Plötzlich scheint auch die Automatik trotz minus 12 Grad Celsius aus dem Winterschlaf zu erwachen, dreht die Gänge voll aus und hängt deutlich zackiger am Befehl meines Gasfusses. Natürlich besteht stehts auch die Möglichkeit mit der Taste “M” neben der Schaltkulisse komplett manuell zu schalten und frei aus den 7 Gängen zu wählen. Per Schaltwippen hinter dem Lenkrad die sich aber leider viel zu leicht drücken. Es sind eher Tasten als Wippen.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Vorne Rechts vor Autobahnkreuz

Ich scheuche den C350 also durch die Kurven, hoffe auf eine weiterhin freie Straße, drehe die Musik etwas leiser um den Motor besser zu hören und genieße die Fahrt. Irgendwann wird die Straße zweispurig und es tauchen die ersten Ampeln auf. Ich stelle zurück auf Automatik, entspanne meinen Rücken, drücke meinen Kopf gegen die Kopfstütze, spanne meine Arme kurz durch und presse mich so in die perfekt konturierten Sportsitze und da ist der Moment. Es läuft “Comfortably Numb” von Pink Floyd, der Motor brabbelt ganz leise im Hintergrund und die Straße wird zu einem erhellten Weg an einen fremden Ort. Die wenigen Gebäude die vorbeirauschen scheinen Relikte aus einer anderen Zeit zu sein, längst vergessen und nur hier um mich an etwas zu erinnern. Das Coupé schwebt fast über die Straße, andere Autos biegen nach links und rechts ab, ich bleibe auf der Straße, in meiner Spur. Andere machen sie immer rechtzeitig frei, fast als ob sie wüssten dass ich gerade nicht an den Ort fahre an den die Straße eigentlich führt. Ich spüre die Entspannung. Die über den anstrengenden Arbeitstag verlorene Energie fließt zurück in meinen Körper. Ich fühle mich bereit. Ich könnte ewig weiterfahren und verliere meine Gefühl für die Zeit. Die Nacht ist jung. ¬

Demnächst gibt es noch Fahrzeugeindrücke bei Tag mit Vorstellung einiger Fahrzeugfunktionen. Stay tuned.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Ziel erreicht Eindrücke

Review Mercedes C350 Coupe 2012: Testurteil
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27 Responses to “Review Mercedes C350 Coupé Edition 1: Flucht nach Vorne”

  1. Jens

    Sehr geiler Beitrag… das Fahrzeug ist aber auch ein Traum auf 4 Räder… versuch mal die Kaffee-Tasse zu “sehen” ich habe es ein paar mal geschafft ;)

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  2. bycan

    Hallo Jens,

    vielen Dank für das Kompliment. Trotz mehrmaliger langer Fahrphasen und deutlicher Ermüdung meinerseits wollte mich der mattschwarze Sternenkreuzer irgendwie nicht per Kaffeetasse warnen. :)
    Und heute verlässt er mich wieder, also keine Gelegenheit mehr!

    Grüße,
    Can

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    • bycan

      Hallo Björn,

      danke danke. Teilweise mache ich es ja beruflich, zumindest den Teil mit der Gestaltung :)

      Und was sagst du zum Auto? Bist du das aktuelle C Coupe schon gefahren? Nicht dass das Fahrzeug über die Fotos und Infografik ins Hintertreffen gerät…

      Viel Grüße

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  3. Bjoern

    Das C-Klasse Coupé kenne ich nicht. Die Limo bin ich mal als 180er Leihwagen gefahren. Da wäre mir ein solcher Beitrag sicher nicht durch die Tastatur gekrochen. Fotos geil. Grafik perfekt. Tonalität sehr gut. i like!

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  4. bycan

    @Björn: Bin mir ziemlich sicher dass es mir da nicht anders ergangen wäre. Eher ein Artikel in der Richtung “Mit dem C180 zur Arbeit pendeln”.
    Danke. Danke. und hey, “sehr gut” ist eine Ecke schlechter als geil und perfekt, oder? Dann muss ich mich noch deutlich verbessern. Bis dir ein “geil. perfekt. phenomenal.” über die lippen kommt. :D

    Grüße
    Can

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  5. Bjoern

    Sehr gut ist auf der nach oben begrenzten Lob-Skala bereits eine “sehr gute” Note ;) Ehrlich gesagt, wüsste ich nicht wo Du dich verbessern sollst. Dein Blog ist eine Augenweide.

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  6. bycan

    @Björn: Ich glaube an dieser Stelle müssen wir aufhören sonst bin ich irgendwann gezwungen dich auf ein Date einzuladen ;) Aber kannst dich jetzt schon auf den zweiten Artikel und natürlich auf die Sci-Fi-Alien-Invasion-Fotostory mit dem CLS 63 AMG im April freuen. Ich tu’s schon!

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    • bycan

      @Björn: Feuerrot und PS-Stark. Das perfekte Gefährt um dem Weltuntergang zu entgehen :) Das Date mit mir oder mit dem CLS?

      @David: Ich bedanke mich! Ist mir eine Freude wenn ich meinen Lesern den Arbeitstag ein Stück unterhaltsamer machen kann.

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  7. David

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Fotos sind einfach nur der Hammer, der Testbericht sehr cool geschrieben. Respekt!

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  8. Bob

    TOP Fotos.. Bericht muss ich noch lesen.. mache ich in einer ruhigen minute ;-)
    ABER fotos gefallen mir schon mal!!!!

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    • bycan

      Hallo Bob,

      vielen Dank! Würde mich natürlich freuen wenn ich auch noch Rückmeldung von dir bekomme wenn du den Bericht gelesen hast. Vielleicht wird dein nächstes Auto ja ein C Coupe? :)
      Leider konnte ich fototechnisch noch keine Autoalternative zum Sneakershot finden, vielleicht hast du da ja eine Idee?

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    • bycan

      ich werde mich bemühen. Wenn du den Artikel liest ist das ja schonmal ein gutes Zeichen da du ja sonst mit Autos so gar nichts am Hut hast ;o)

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  9. Jochen

    Ihr seid das erste Autoblog, das es bei rivva auf die Startseite geschafft hat! Das überrascht mich schon ein wenig, denn selbst zu Topzeiten (z.B. IAA in Frankfurt) werden Autoblogs einfach nicht gelistet – die deutschsprachige Blogopshäre scheint sich für Autothemen wohl generell nicht so sehr zu interessieren. Von daher: Gratulation zu dieser Leistung!

    Antworten
    • bycan

      Hallo Jochen,
      uns (mich) freut das natürlich auch. Schließlich ist rivva immer ein guter Indikator dafür ob ein Artikel gut ankommt! Vielen Dank für die Glückwünsche.
      PS: Eigentlich schon seltsam, oder? Wo man doch eingentlich sagt dass die Deutschen autoverrückt sind. Woran das liegen mag?

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      • Jochen

        Das könnte damit zu tun haben, dass ein stattlicher Teil der angesehenen und somit meinungsbildenden Blogger nicht zu den Autofahrern zählt. Viele Spitzenblogger leben in der Hauptstadt – und dort sind Autos irgendwie nicht so cool. Ganz viele Leute, die lieber den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Naja, jeder wie er möchte…

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        • bycan

          Hallo Jochen,

          das ist ein interessanter Ansatz! Inzwischen munkelt man ja sogar dass das Smartphone mehr Statussymbol ist als das Auto – um ein Beispiel zu nennen. Es ist wirklich schade dass sich alles so entwickelt. Vielleicht gibt es ja mit den bald hochtechnisierten internetaffinen Hybridautos mit alternativem Antrieb bald eine Trendwende?

          Ich selbst wohne auch in der Stadt, pendle jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit und würde Dinge in der Stadt niemals mit dem Auto erledigen wo die Straßenbahn direkt vor der Haustür hält. Trotzdem haben wir zwei Autos in der Tiefgarage stehen. Denn man hat ja auch noch die Wochenenden und da gibt es nichts schöneres als Auto fahren!
          Vielleicht gehören wir mit einer derartigen Einstellung aber auch zu einer aussterbenden Rasse. Du hast recht mit deiner Annahme. Die meisten möchten vermutlich allein schon aus finanziellen Gründen Abstand vom Auto nehmen.

          Es überrascht mich immer wieder wieviele Leute mir sagen dass sie gar keinen Führerschein haben weil sie nie den Bedarf hatten Auto zu fahren. Für mich absolut unvorstellbar! Seit meiner Kindheit habe ich die Tage zu meinem 18. Geburtstag heruntergezählt.

          Viele Grüße,
          Can

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  10. Ernst & Elif

    Ein großartiger Beitrag, der das Autofeeling hautnah herüber bringt und Lust zum Fahren macht – nicht nur in der dunklen Nacht!
    Bin gerade im C 350 gefahren und kann alle Aspekte nachvollziehen und bestätigen.
    Glückwünsche und hoffendlich viele Leser/innen.

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  11. Klemmmo

    Ich habe natürlich den Film collateral gesehen ! Konnte aber bisher nichts mit der Gruppe audioslave anfangen! Aufgrund deines Blogs habe ich mir das Album besorgt und auf eine Sd Card geladen. Seitdem habe ich öfters mal den Eindruck einen Kojoten zu sehen der die Straße überqueren will . Am besten aber ist, dass Album in Verbindung mit einer Fahrt in meinem neuen c Coupé das so ziemlich genauso aussieht wie das in deinem Blog !! Nun habe ich zu diesem geilen Auto auch noch ein perfekt passendes Album zumindest wenn einem die Stimmung danach ist ! Danke für die tolle Erzählung ! Ich kann sie sehr gut verstehen .

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    • bycan

      Hallo Klemmmo,

      es freut mich dass du Audioslave für dich entdeckt hast! Die machen wunderbare Autofahr-Musik – besonders das erste Album (das du vermutlich jetzt hast) ist der Hammer!
      Wenn du fast dasselbe C Coupé hast würde ich mich freuen wenn du ein wenig deine bisherigen Erfahrungen hier teilen würdest. Es interessiert mich sehr auch deine Ansichten hier zu lesen! Und natürlich herzlichen Glückwunsch und allzeit gute Fahrt mit deinem C Coupé :) Hast ein tolles Auto

      viele Grüße,
      bycan

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