thepluses3 mit dem Nissan GT-R – kann es besser werden? | #thepluses3

Endlich. Es juckte mir schon seit geraumer Zeit in den Fingern. Seit Monaten! Ich wollte allen schreiend und wild mit den Armen wedelnd davon erzählen, was uns bevorsteht. Und doch: Wir hatten uns darauf geeinigt, erst relativ spät vor dem Road Trip die Details bekannt zu geben. Da ich das für eine gute Entscheidung halte, musste ich mir förmlich den Mund zutackern. Aber das ist nun vorbei. Heute, am 22. Juni, kann ich mein Schweigen endlich brechen. Heute kann ich euch den zweiten Teaser zeigen…

Versucht das mal ohne zu blinzeln auszusprechen: 549 PS, 632 Nm, 315 km/h Spitze und 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Den Satz auszusprechen dürfte länger dauern, als der Nissan GT-R für den Spurt auf 100 braucht. Richtig. Und das Gehirn steckt dann immer noch in den Startlöchern und hat das Alles nicht realisiert.

Ich spreche aus Erfahrung. Mit dem GT-R R35 verbindet mich eine Pralinen-Fahrt. Eine schicksalshafte Fahrt war das. Denn sie hat meine grenzenlose Liebe zum japanischen Supersportwagen begründet. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Schon vorher fand ich den Nissan toll. Aber eher auf einem üblichen Level. Einer von vielen Sportwagen eben.

Doch dann stand er in den Hallen von Nissan vor mir und ich war völlig überrascht von den seltsamen Dimensionen dieses Autos. Sekunden später war ich begeistert von allem anderen. Dem Allrad, dem Motor, dem Getriebe, dem Fahrverhalten. Transaxle und Allrad (what the eff?), V6 Biturbo (yeah baby!), 6 Gang Doppelkupplungsgetriebe (Schaltunterbrechung? Nie gehört!). Kurz gesagt: Gummibandzoommaschine mit Entschleunigungsbeschleuniger.

Auf die Pralinenfahrt musste irgendwann die Fahrt meines Lebens folgen. Klar. It’s love.

Schon bei thepluses1 und thepluses2 war mit dem Audi R8 V10 ein Fahrzeug dabei, das ich mir jederzeit gerne in die Garage stellen würde. Doch der GT-R, der hatte mir das Herz aus der Brust gerissen, es mir vor Augen gehalten und damit gedroht, es mir erst wieder zu geben, wenn wir ein zweiwöchiges Date, eine Art Flitterwochen, zusammen haben. „Für dich tue ich alles“ hab ich gesagt, während die Zeit um uns herum stillzustehen schien. Und seitdem am Traum gearbeitet. So können wir uns besser kennenlernen und ich habe die Chance mein Herz zurück zu erhalten.

Die Chancen dürften relativ klein sein. Extra um sicher zu gehen, gehe ich am Wochenende vor #thepluses3 nochmal mit dem neuen Audi R8 V10 in Portugal fremd. Ein letzter One Night Stand, bevor der Nissan GT-R und ich zusammenfinden. In den Pyrenäen dann, querlesend zwischen Spanien und Frankreich. Auf Pässen um die 2.000 Höhenmetern werden wir durch die Kurven peitschen. Er wird mir mit seinen knapp 550PS den Rücken massieren und ich befürchte, dass ich und Godzilla untrennbar zu einem werden. Auf ewig. Enden kann es nur tragisch, denn am 02. August wird der Traum wieder vorbei sein. Bis dahin erlebe ich die Zeit meines Lebens.

Jetzt bin ich nur noch gespannt, mit welchem Auto Sebastian in Lyon aufkreuzen wird.

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Die Vergangenheit:

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Die Beteiligten:

Blog: Sebastian Bauer von passiondriving.de
Blog: Can Struck von driversgroove.com
Video: Cinephiles Köln
Musik: Theo P. Lewis